REFERENZEN

In meiner täglichen Arbeit als Coach und Vermittler arbeite ich mit Menschen, die den Weg zurück in die Arbeitswelt in der Regel aus eigener Kraft nicht meistern. Weil…

…. mittlerweile zu viele «Baustellen» den Klienten umgeben. Der Lebenslauf des zur Vermittlung angemeldeten Stellensuchenden ist im Verlaufe der Zeit oftmals bedeutungslos geworden, da die letzte relevante Anstellung manchmal Jahre zurück liegt. Da sind oft keine oder nur noch wenig verwertbare Informationen enthalten, welche Auskunft über den Grad der Vermittelbarkeit geben. Der Weg zurück in die Arbeitswelt verlangt von allen Beteiligten vieles ab: Geduld, Ausdauer, Beharrlichkeit, Motivation. Aber vor allem: Einsicht und Akzeptanz in die gegenwärtige Lebenssituation. Ohne Einsicht geht’s nicht. Auch wenn sich für den Betroffenen die Ausgangslage zuweilen hoffnungslos zeigen mag, ich orientiere mich an den vorhandenen Ressourcen. Darauf baue ich den Coachingprozess auf!

Meine Arbeitsweise als Coach und Berater muss deshalb pragmatisch sein! Meine Lösungsansätze sind bisweilen unkonventionell. Mein Glaube an die Kraft im Menschen ist unerschütterlich. Ich verstehe mich zuweilen als Therapeut, sicher aber bin ich Begleiter, Trainer und Mutmacher. Oder eben alles zusammen.

Nachfolgende Stimmen gewähren uns einen Einblick in den jeweiligen persönlichen Einglie-derungsprozess. Sie berichten über ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit neustartcoach. Es sind dies aktuell zur Vermittlung angemeldete Stellensuchende oder aber bereits vermittelte Personen.

 

Nachrichtenbeitrag tele1 am 17. März 2019

 

 

 


20 Minuten Beitrag vom 14. März 2019

 

Nachrichtenbeitrag tele1 am 8. Januar 2019

Über die Plakataktion mit Clauco Fratini vom 7. bis 13. Januar 2019

Mein Klient Clauco Fratini und ich platzierten uns am 8. bis zum 12. Januar 2019 jeweils abends vor dem Leuchtplakat «Ich suche einen Job» und standen interessierten Passanten Rede und Antwort. Schon am frühen Morgen des 8. Januar wurden wir per E-Mail und WhatsApp mit Glückwunsch- und Mutmachernachrichten regelrecht überrannt. 

Warum war diese Aktion nötig?

Aus der schieren Not heraus ist diese Idee entstanden. Wir haben alles probiert. Dies war die letzte Karte aus unserem Register. Seit 2014 hat Clauco Fratini über 450 Bewerbungen getätigt. Absage reihte sich an Absage. Da und dort schaffte es Clauco Fratini in die erste Auswahl. Doch zu einem Bewerbungsgespräch hatte es bis heute nie gereicht. Die Absagegründe waren vielfältig und teilweise abenteuerlich. Clauco Fratini bewirbt sich nicht auf Stellen, die nicht seinem Können und seinen beruflichen Erfahrung entsprechen. Dennoch hat es sich gezeigt, dass er bei den gängigen Bewerbungsverfahren kaum Chancen erhält in den Arbeitsmarkt zurück zu kehren. Die totale Digitalisierung der Bewerbung nimmt rasant an Fahrt auf: Die Bewerbungsverfahren verlagern sich Online ins Netz und entwickeln sich darin zunehmend zu einer Casting-Show. Die Selektion findet schon im frühen Stadium des Bewerbungsprozederes statt. Der Lebenslauf ist in den meisten Fällen das erste Dokument, das geprüft wird. Vielleicht 60 Sekunden investiert der Personalverantwortliche dafür. Der Lebenslauf eines Sozialhilfebezügers ist per se «verdächtig», vergangene Anstellungen liegen meist Jahre zurück. Einsätze in Arbeitsmarktlichen Massnahmen erkennt der Personaler sofort und werden in einem Selektionsverfahren nicht wirklich ernst genommen. Wie kann sich da ein Lebenslauf eines Sozialhilfebezügers als Entscheidungsgrundlage durchsetzen? Das funktioniert nicht. Das Ziel der Aktion war, dass nicht wir auf die Arbeitgeberschaft zugehen müssen, sondern umgekehrt. Der geneigte Personaler kommt auf uns bzw. Clauco Fratini zu. Das ist geschehen.

Was ist der Stand am 24. Januar 2019?

Bis heute sind circa fünfzehn konkrete Anfragen von Firmen eingegangen. Drei Vorstellungsgespräche konnten bis dato aufgegleist werden. Man bedenke: Während der  letzten fünf Jahre hatte sich kein einziges Interview ergeben. Und jetzt innerhalb von drei Wochen sind es drei. Weitere werden noch folgen. Wir sind auf gutem Wege und rechnen fest mit einem baldigen positiven Abschluss bzw. einer Vermittlung im regulären Arbeitsmarkt. «Holz aalänge…»

Nachrichtenbeitrag im Regionalfernsehen tele1 am 8. Januar 2019 um 18 Uhr…

 


 

Erfolgsgeschichte 01 – Nazifa Halimi: Beratung, Begleitung und Vermittlung in eine Ausbildungssituation

Nazifa Halimi, Jahrgang 1989, ist 2013 in die Schweiz eingereist. Sie stammt aus Afganistan. Frau Halimi ist im Mai 2015 als private Auftraggeberin auf uns zugekommen. 2016 konnten wir unserer Klientin ein Praktikum im Alters- und Pflegezentrum Sumiswald BE vermitteln. Dank ihrer Offenheit, Lernbereitschaft und ihrem grossen Einsatzwille hat man ihr einen Ausbildungsplatz im Alterszentrum angeboten. Heute befindet sie sich im 1. Lehrjahr als Fachangestellte Gesundheit.

 

 

Erfolgsgeschichte 02 – Nina Schürmann: Beratung, Begleitung und Vermittlung in eine Ausbildungssituation

Nina Schürmann sucht Anschlusslösung als Fitness Instruktorin nach Beendigung des Lehrgangs «Fitness Instruktorin mit Diploma» ab November 2018!

Nina Schürmann wurde mir Anfang 2017 zur Vermittlung in den Arbeitsmarkt bzw. in eine Ausbildungssituation angemeldet. Frau Schürmann kann auf eine bewegte Lebensgeschichte zurückschauen, was unter anderem auch der Grund ist, weshalb sie es nach dem regulären Schulabschluss nicht schaffte im Berufsleben Fuss zu fassen. Was ihr fehlte war das nötige Selbstvertrauen und jemand der sie als «Brückenbauer» begleiten kann. Diese Funktion habe ich übernommen.

Im Verlaufe der Coachingtätigkeit habe ich Frau Schürmann als überaus engagierte und zielfokussierte junge Frau kennen gelernt. Sie weiss um ihre Stärken. Sie hat Ausdauer, ist eine Kämpfernatur und verfügt über einen ausgeprägten Willen. Nach einer fundierten Abklärungsphase hat sich gezeigt, dass ihr liebstes Hobby, das Fitten, eigentlich ihr Beruf sein sollte. Frau Schürmann besucht seit langem schon regelmässig das Fitnessstudio. Seit 16. April 2018 absolviert sie ein Praktikum in einem Fitnessstudio ganz in ihrer Nähe. Parallel dazu startete Frau Schürmann im Juni 2018 die Ausbildung Fitnessinstruktorin mit Diploma. Sie wird diesen Lehrgang im November beenden. Danach wird sie sich um eine Anschlusslösung, eine Feststelle als Fitness Instruktorin, bemühen.

Bei Fragen wenden Sie sich an: Oreste Wernli, Geschäftsleiter, owernli@neustartcoach.ch, Mobile 079 753 96 24

 


 

Erfolgsgeschichte 03 – Angelo Pisano: Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt

Angelo Pisano, Jahrgang 1973, wurde 2013 – nach über 5 Jahren Arbeitslosigkeit – vom Sozialamt seines Wohnortes der Firma neustartcoach.ch zur Begleitung und Vermittlung angemeldet. Die Coachingaktivitäten dauerten mehr als 2 Jahre. Während dieser Zeit ging es nicht nur darum den Klienten für den Arbeitsmarkt wieder fit zu machen. Herr Pisano lernte – zusammen mit seinem Coach Oreste Wernli – das praktische Autofahren bzw. die Theorie dazu. Ja, auch der Coach hat dabei sehr viel gelernt! Auch der Coach hätte die theoretische Prüfung im ersten Anlauf wohl nie geschafft, hätte er die Prüfung aus irgend einem Grund absolvieren und bestehen müssen. Es war fast zu keinem Zeitpunkt wirklich sicher, dass der Wiedereingliederungsprozess gelingen würde. Dank dem hervorragenden Einsatzwillen des Klienten sowie der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit seinem Coach gelang es! Herr Pisano arbeitet nun seit Juni 2016 als fester Mitarbeiter bei der Firma Arthur Bründler AG in Ebikon in der Werkstatt. Den Fahrausweis Kat B kann er bei diesem Job gut gebrauchen!